Wir messen die Belastung durch Elektrosmog

In der modernen Welt leben und arbeiten Menschen praktisch permanent im Umkreis technischer Einrichtungen, die elektromagnetische Felder erzeugen. Mit zunehmender Erforschung ihrer Wirkung auf den Menschen nehmen Problembewusstsein und Informationstiefe in diesem thematischen Umfeld zu. Längst wurden von unterschiedlichen Gremien Grenzwerte definiert, um Nutzer vor Belastungen durch Emissionen zu schützen (vgl. Narda-STS).

Die Messung im Nieder- und Hochfrequenzbereich bringt Klarheit und ist der erste Schritt. Aufgrund der Bewertung der Ergebnisse können Massnahmen zur Reduktion der Belastung identifiziert und ggf. eingeleitet werden.

Elektrosmog

Was ist Elektrosmog?

Als “Elektrosmog” bezeichnet man umgangssprachlich das Gemisch aus unterschiedlichen elektromagnetischen Feldern und Wellen im Raum, welches zwangsläufig bei der Nutzung von Elektrizität und mobiler Kommunikation entsteht.

Zu unterscheiden ist dabei Hoch- und Niederfrequenz, die völlig unterschiedliche Verursacher und Ausbreitungseigenschaften haben - aus diesem Grunde sind dafür auch unterschiedliche Messgeräte erforderlich. In Bezug auf die Niederfrequenz müssen die Geräte zudem zwischen elektrischen und magnetischen Wechselfeldern unterscheiden können. Vorzugsweise sollte deren Frequenzgang auch den Kilohertz-Bereich umfassen, damit auch die zunehmende "Verschmutzung“ des Netzstroms mit künstlichen Oberwellen durch elektronische Geräte (“ Dirty Power“) mit erfasst wird.
(vgl. gigahertz-solutions.de)

Welche Auswirkungen hat Elektrosmog?

"Elektrosmog" kann klar als Reizthema bezeichnet werden. Gerade die Auswirkungen auf den Menschen werden zurzeit stark und sehr kontrovers diskutiert. 

Derzeit gibt es einige Studien, die die Strahlenbelastung mit der Abnahme der Zellregeneration in Verbindung bringen. Auch Symptome wie verringerte Leistungsfähigkeit, Schlaf­störungen, dauerndes Kopfweh und psychische Veränderungen werden von kritischen Wissenschaftlern immer häufiger in Zusammenhang mit der steigenden Elektrosmogbelastung gebracht. 

Was sind mögliche Quellen von Elektrosmog?

Wireless LAN

WLan Hotspots gibt's mittlerweile fast überall. Gegen die Netze von öffentlichen Hotspots kann man relativ wenig unternehmen, ganz anders sieht es jedoch mit den eigenen WLans aus. 

Was kann man unternehmen:

Im eigenen Umfeld sind viele Möglichkeiten die Belastung zu reduzieren:

- Schalten Sie das 5 GHz Netzwerk aus wenn es nicht wirklich notwendig ist

- Schalten Sie das Netzwerk während der Nacht aus
  (Einige Router erlauben dies zu automatisieren)
  (Achtung! Manche SMART-Devices suchen nach "ihrem Router" wenn der weg ist - alle 2 Sekunden eine Anfrage via WLAN)

- Schalten Sie WLAN und Bluetooth von Fernseher und Radios aus
  (Manche Geräte strahlen vor sich hin ohne dass man das je eingestellt hätte)

- Wenn Sie das WLAN in der Nacht ausschalten bitte beachten Sie die Mobiltelefone ebenfalls in den Flug-Modus zu versetzen
  (einerseits wegen der Kosten aber auch weil die Handy's sonst über Nacht aktiv sind und möglicherweise Daten runterladen)

- Vermeiden Sie nach Möglichkeit "Repeater"

- Verbinden Sie standortgebundene Geräte über Kabel oder PowerLine 
  (PC, Fernseher, Streaming-Devices, Playstation, etc.)

Funktelefone

Funktelefone sind mittlerweile in vielen privaten Haushalten anzutreffen. Hier einige Möglichkeiten die Belastung durch diese Geräte zu reduzieren:

Was kann man unternehmen:

- Ersetzen Sie herkömmliche Geräte durch die neueste DECT Technologie nur wenn die Basis-Station (und natürlich die Handgeräte) den "ECO plus" Modus unterstützen

- Schalten Sie die DECT Telefone auf "eco plus"

- Verwenden Sie wenn immer möglich kabelgebundene Geräte

- Verwenden Sie so wenig Funktelefone wie möglich

Starkstrom 

Nicht immer kann man sich die Wohnsituation so auswählen, dass eine gewisse Distanz zu Starkstromleitungen gewahrt ist. Nicht nur die Distanz zu den Leitungen sondern auch das Umfeld oder die Bodenbeschaffenheit können die Belastung erhöhen oder reduzieren. Nur eine individuelle Analyse kann helfen die effektive Belastung im Wohn-, Arbeits- oder Schlafbereich zu verstehen.  

Bahnstrom

Noch in erheblichem Abstand zur Bahntrasse lassen sich magnetische Felder im 16 2/3 Hertz Bereich messen.

Radio

Was für die Starkstromleitungen gilt, gilt ebenfalls für Funk- oder Radiosender.

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