Wir messen die Belastung durch Elektrosmog

In der modernen Welt leben und arbeiten Menschen praktisch permanent im Umkreis technischer Einrichtungen, die elektromagnetische Felder erzeugen. Mit zunehmender Erforschung ihrer Wirkung auf den Menschen nehmen Problembewusstsein und Informationstiefe in diesem thematischen Umfeld zu. Längst wurden von unterschiedlichen Gremien Grenzwerte definiert, um Nutzer vor Belastungen durch Emissionen zu schützen (vgl. Narda-STS).

Die Messung im Nieder- und Hochfrequenzbereich bringt Klarheit und ist der erste Schritt. Aufgrund der Bewertung der Ergebnisse können Massnahmen zur Reduktion der Belastung identifiziert und ggf. eingeleitet werden.

Beispiele von Analysen und Massnahmen

Grundstückanalyse

Grundstück für mögliches Bauvorhaben analysiert. 

Erkenntnisse:

- Richtung Norden transferiert ein erdverlegtes Hochspannungskabel
> ab 5m Richtung Süden ist die Belastung unauffällig

- Richtung Süden in 2km Distanz steht ein Mobilfunkmast
> Belastung unauffällig

 - Diverse WLAN von Nachbarn messbar die bereits eingezogen sind
> Belastung unauffällig, die Distanzen zwischen den Bauten ist relativ gross

- Das Grundstückgefälle ist leicht gegen Westen, Abendsonne somit gesichert

Aus baubiologischer Sicht steht, mit der Einschränkung der ersten 5m Richtung Norden (für Parkplatz, Zugang, etc.), nichts im Wege 

Handwerksbetrieb

Handwerksbetrieb (Schreinerei / Sägewerk) ausgemessen.

- Sämtliche Maschinen halten TCO Standard ein.

- Schlüsselarbeitsplätze für Mitarbeiter (6-Punktmessung) innerhalb der Grenzwerte.

Einfamilienhaus

Einfamilienhaus ausgemessen. Situation:

- Mobilfunkantenne in ca 300m Distanz mit 3,7 kW Leistung

- Bahntrasse in 200m Distanz

- Swisscom TV Infrastruktur mit WLAN 

- Ältere Funktelefone

- Netzkabel und Steckernetzteil-Gewusel im Schlafzimmer

Massnahmen:

- Funktelefone ersetzt durch DECT nach ECO Standard

- Radiowecker ersetzt durch weniger störendes Modell

- Abschirmvorhänge installiert in Richtung Mobilfunkantenne

- WLAN wird Nachts automatisch ausgeschaltet

- Abgeschirmte Kabel und Steckerleisten im Schlafzimmer

- Swisscom WLAN Bridges durch Powerline ersetzt

- Swisscom TV-Box mit Abschirmfolie ummantelt

- WLAN und Bluetooth an Fernseher ausgeschaltet

Wohnung

Wohnung in Mehrfamilienhaus ausgemessen. Situation:

- Drei Mobifunkantennen im 400m Radius

- Bahntrasse in 200m Distanz

- upc Anlage mit separater WLAN Box

Massnahmen direkt umgesetzt:

- Ausschalten überflüssiges WLAN von Horizon Box

- Ausschalten überflüssiges WLAN und Bluetooth von Fernseher

- Abgeschirmte Kabel und Steckerleisten im Schlafzimmer

- Phasengerechter Anschluss der Nachttisch-Lampen

Weitere Massnahmen besprochen:

- Ersatz des WLAN durch Kabel oder Powerline

- Abschirm-Vorhänge in Richtung der Mobilfunkantennen

- Abschirm-Farbanstrich gegenüber Nachbar mit starkem WLAN

- Netzfreischalter für Schlafzimmersteckdosen

Schlafzimmer

Schlafzimmer in Mehrfamilienhaus.

- Bett elektrisch verstellbar

- Halogenleuchte als Nachttischlampe

- Audio fernsteuerbar via Handsender

- zweites WLan von der Nachbarwohnung relativ stark

Massnahmen:

- Bett vom Stromkreis trennen (Reduktion > 22 V/m auf < 11 V/m im Kopfbereich)

- Netzteil der Halogenlampe weiter vom Bett wegschieben (weitere 2-3 V/m Reduktion)

- Ausschalten des WLan Nachts und somit der Audio-Fernsteuerung

- Nachbar wurde informiert, wusste nicht dass da noch ein zweites WLan in seiner Wohnung am Senden ist !

Weitergehende Analyse der elektrischen Anlage notwendig da mit "Erde" etwas nicht stimmt (das wird dem zertifizierten Elektriker überlassen).

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